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 Nachtelfen - Diplomatie

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Luthien

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BeitragThema: Nachtelfen - Diplomatie   18.02.15 14:33

Quelle: http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/916825825 (aktueller Link eingefügt von Anduriel/Theiyar)

Hier werde ich die diplomatischen Beziehungen der Nachtelfen zu anderen Völkern ein wenig näher erläutern.

Die Allianz:
Um die Stellung der Nachtelfen besser nachvollziehen zu können, ist es wichtig, erst einmal den allgemeinen Zustand der Allianz zu verstehen. Wobei es schon ein Fehler ist von "der Allianz" zu sprechen, da es eigentlich zwei Allianzen gibt. Eine in den östlichen Königreichen (Stormwind und Ironforge) und die andere in Kalimdor (Theramore und Darnassus).

Auf der einen Seite griffen die Truppen von Admiral Proudmoore (Jainas Vater) die Orcs ohne das Einverständnis Theramores an, da er der Meinung war, die Orcs haben es nicht verdient zu leben. Durch diesen Angriff gereizt, stürmten die Orcs Theramore um Admiral Proudmoore zu töten. Der Schaden hielt sich zwar relativ in Grenzen, da Thrall von Jaina gebeten wurde ihr Volk und ihre Truppen zu verschonen, aber dennoch hätte das Handeln der alten Allianztruppen unter Daelin Proudmoore beinahe zur Zerstörung Theramores geführt.

Auf der anderen Seite haben wir die Mitglieder der älteren Allianz in den Königreichen, die sich von jenen, die über das Meer gereist sind verlassen fühlen. Sie haben zwar von dem Sieg über die brennende Legion in Kalimdor gehört, aber spürbar ist dies nicht sonderlich. Auch wundern sie sich, warum die Helden, die die Dämonen besiegt haben nicht zurückkehren um der Geißel im ehemaligen Lordaeron den Gar auszumachen.

Wie ihr seht, gibt es zwischen den beiden Allianzen gewisse Spannungen. Seit der König von Stormwind wieder zurückgekehrt ist, dürften sich diese Spannungen noch verschärft haben, weil er mit seiner Kriegstreiberei den Waffenstillstand zwischen der Allianz und der Horde, endgültig zu zerstören droht.


Nachtelfen in der Allianz:
Wie man aus den restlichen Texten schon schließen kann, sind die Nachtelfen nicht gerade das beliebteste Volk innerhalb der Allianz und auch von ihrer Seite aus scheint dies eher eine Art Zweckbündnis zu sein. Dennoch setzen sie sich für das Fortbestehen der Allianz ein (Besonders jene die loyal zu Tyrande Whisperwind stehen). Ihr wildes Auftreten und ihre oftmals misstrauische bzw. arrogante Art macht es jedoch oft nicht leicht gute politische Beziehungen aufzubauen.

Der Meinung der meisten Nachtelfen nach zeigen die jungen Völker jedoch durchaus ein gewisses Potential und sie selbst sehen sie sich als Beobachter, die im richtigen Moment einschreiten um gefährliche Fehler der jüngeren Rassen zu verhindern. Dies ist ein Grund warum die Nachtelfen überhaupt ein Bündnis mit den anderen Völkern eingegangen sind.

Ein weiterer Grund ergibt sich schlicht und ergreifend daraus, dass die Nachtelfen durch den Verlust ihrer Unsterblichkeit und einen Großteil ihrer Macht nicht in der Lage wären, sich alleine vor den Gefahren der Welt zu schützen und somit Verbündete brauchen, die ihnen zu Seite stehen.



Nachtelfen und die Horde:
Warum die Nachtelfen sich am Ende für ein Bündnis mit der Allianz statt der Horde entschieden haben, liegt größtenteils daran, dass sie auf die meisten Mitglieder (Tauren sind hier ausgenommen) nicht sonderlich gut zu sprechen sind.

Zum Einen wären da die Orcs. Denn obwohl die Vorstellungen der Orcs vom Umgang mit der Natur eher zu den Nachtelfen passen, haben diese den Orcs immer noch nicht die Ermordung von Cenarius und das Abholzen ihrer heiligen Wälder verziehen. Die Kal'dorei haben zwar zusammen mit den Orcs am Berg Hyjal gekämpft, doch trotzdem sehen sie die Orcs immer noch als Wesen an, denen man nicht vertrauen kann. Die Orcs hingegen sind der Meinung, dass das Ganze eher ein Missverständnis war und die Nachtelfen überreagieren.

Des Weiteren verachten und hassen Trolle die Nachtelfen und umgekehrt ist es nicht anders. Der Hass der Trolle stammt aus einer Zeit vor der Teilung der Welt, ja vermutlich selbst Jahrhunderte vor dem Krieg der Urtume. Zu dieser Zeit waren die Trolle das zahlreichste Volk auf Azeroth. Doch zwei der Trollreiche (Gurubashi und Amani), wurden von den Nachtelfen, die durch den Quell der Ewigkeit unglaubliche Macht erlangten, teilweise dem Erdboden gleich gemacht. Darauf hin zogen sich der Rest der Gurubashi ins heutige Stranglethorn und der Rest Amani in das Hinterland zurück.

Über die Untoten braucht man nicht sehr viele Worte zu verlieren. Sie werden von den Nachtelfen als etwas angesehen, das wider der Natur ist und somit wäre ein Bündnis mit ihnen schier unmöglich.



Stellung in der Allianz:
Wir haben also gehört, dass die Nachtelfen nicht gerade die beliebtesten Mitglieder der Allianz sind. Dennoch und das ist umso interessanter, haben sie eine sehr wichtige Stellung in der Allianz übernommen. Seit jeher waren die Menschen die Anführer der Allianz, doch zumindest in der Zeit als der König verschollen war, änderte sich das. Denn zumindest in den östlichen Königreichen fehlte es den Menschen an einem Anführer. Der Sohn des Königs, Anduin Wrynn, wurde zum König gekrönt. Doch Varians Sohn ist noch ein Kind und deshalb übernahmen Berater seine Aufgaben. Besonders eine Frau, die den Namen "Lady Katrana Prestor" trug und wie wir heute alle wissen steckte in der Hülle dieses Menschenkörpers eigentlich eine Tochter von Deathwing. Sie verstand es geschickt die Allianz im Osten zu zermürben, indem sie das Bündnis mit den anderen Rassen für unnötig erklärte und nicht einmal den Truppen der Menschen in Redridge oder Duskwood Verstärkung sandte.

Dadurch ergaben sich zwei Dinge: Zum einen wurde die westliche Allianz sowohl in der Truppenzahl als auch in der Zusammenarbeit stärker als die östliche und zum anderen übernahmen die Nachtelfen das Kommando in der Allianz. Die Kal'dorei hielten das Bündnis (mit der Unterstützung von Jaina Proudmoore) auch politisch zusammen. Das die Nachtelfen sich dazu entschieden haben ist, wie wir weiter oben lesen konnten, nicht sonderlich verwunderlich, da sie sich ja ohnehin als Wächter über die anderen Völker sehen.

Als ein weiteres Ergebnis der ehemaligen Inaktivität der Menschen in den Königreichen, arbeiten die Nachtelfen nun über die ganze Welt verteilt unter dem Kommando von Tyrande Whipserwind.

Seit König Wrynn wieder in Stormwind herrscht dürften sich die Machtverhältnisse ein wenig geändert haben. Vor dem Verschwinden des Königs von Stormwind gab es bereits einen Streit zwischen Theramore und Stormwind um den Titel der "Hauptstadt der Allianz". Jetzt wo Varian Wrynn wieder zurück ist, wurde dieser Zwist neu entfacht. Offiziell besitzt immernoch Theramore diesen Titel, da hier der Großteil der Streitkräfte, das Hauptwaffenlager und die Marine stationiert sind. Ein weiterer Grund für diesen Anspruch ist, dass Theramore von den Überlebenden Lordaerons gegründet wurde und diese sich deshalb als "Nachfahren" der alten Allianz sehen.

Daraus ergibt sich, dass die Nachtelfen zwar auf die Menschen in Theramore sehr gut zu sprechen sind und ein Großteil der Kal'dorei sofort gen Theramore aufbrechen würde, sobald dort z.B. Onyxia angreift, würde allerdings Nefarian an die Tore Stormwinds klopfen, wäre das den Nachtelfen wohl ziemlich egal.



Sonderfall: Nachtelfen und Hochelfen:
Der Konflikt zwischen Nachtelfen und Hochelfen rührt aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit, in der die Hochelfen, damals bekannt als Hochgeborene, die brennende Legion über Azeroth brachten und auch nach der Neuordnung der nachtelfischen Gesellschaft der arkanen Magie nicht abschwören wollten. Dies führte dazu, dass sie von den Nachtelfen verbannt wurden und sich letztendlich zu den Hochelfen entwickelten. Während die Hochelfen im Laufe der Jahrtausende nach ihrer Verbannung ihre Herkunft vergaßen, haben die Kal'dorei die Taten der Ahnen der Quel'dorei nicht vergessen. Manche Nachtelfen machen die Hochelfen sogar für die Rückkehr der Legion verantwortlich.

Im Zuge des Kataklysmus, wohl aus der starken Dezimierung der Nachtelfen und der Notwendigkeit im Kampf gegen Deathwing heraus, wurde die Verbannung der Hochgeborenen aufgehoben und ein behutsamer Integrationsprozess hat begonnen. Nichtsdestotrotz werden viele Nachtelfen den Hochgeborenen und ihrer Magienutzung nach wie vor mit Vorsicht und Misstrauen, teilweise wohl auch mit Ablehnung begegnen. Zu tief sitzt die "Last der Vergangenheit" im Bewusstsein des Volkes, als dass dieser Prozess ein leichter wäre.

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Editiert und aktualisiert von Luthien - 27.05.2011 -
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