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 [Feinde] - Kil'jaeden

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Luthien

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Alter : 47

BeitragThema: [Feinde] - Kil'jaeden   27.05.11 13:12

Kil'jaeden ist einer der letzten großen Dämonenlords der Brennenden Legion. Einst war zusammen mit Archimonde und Velen, welchem er am nächsten stand, der Herrscher der Eredar. Als Sargeras den Eredar das Angebot der Macht machte, nahm Kil'jaeden zusammen mit Archimonde an. Als Velen mit den Naaru von ihrer alten Welt Argus floh, schwor Kil'jaeden, diejenigen, die Velen gefolgt waren, bis ans Ende des Kosmos zu jagen. Und das tat er auch, bis er die Exilanten, die sich die Draenei nannten, auf ruhigen Welt namens Draenor fand...

Aussehen
Kil'jaeden sieht zwar aus wie ein normaler Eredar, ist jedoch inzwischen weit mehr. Wie Archimonde ist er zu riesigem Ausmaßen gewachsen, doch hat sich seine Haut im Gegensatz zu Archimondes rot gefärbt. Narben überziehen sie, eine für jede zerstörte Welt. Seine Augen brennen vor ewigem Hass und als einziger Eredar hat Kil'jaeden Flügel. Seine Rüstung ist schwarz und ähnlich der von Archimonde beschaffen. Er versteht Sargeras innere Motivation besser als jeder andere der Brennenden Legion und wurde daher nach Sargeras verschwinden ihr Anführer.
[Bearbeiten] Geschichte


Anfänge
Als einer der Anführer der Eredar, hatte Kil'jaeden bereits einen hohen Rang in der Brennenden Legion nachdem man sich Sargeras anschloss, hielt sich aber meist zurück und ließ vor allem in kriegerischen Auseinandersetzungen Archimonde den Vortritt. Dennoch war er keineswegs untätig. So unterwarf er schon früh die Nathrezim und erteilte ihnen den Auftrag sämtliche geeignete Rassen an die Brennende Legion zu binden.


Der Fluch der Orcs
Jahrtausende später nach der Niederlage auf dem jungen Planeten Azeroth während des sogenannten „Kriegs der Ahnen“, war es wieder Kil'jaeden, der die Welt Draenor entdeckte - mitsamt den damals unter Führung von Velen geflohenen Eredar, die sich nun Draenei nannten, und dem Volk der Orcs. Die grünhäutigen Wesen weckten schnell die Neugier des Dämonen, denn sie waren genau das wonach er suchte. Nach anfänglichen Erfolgen scheiterte ein „Bündnis“ mit dem Schamanen Ner'zhul, der die Transformation seines Volkes in letzter Sekunde bemerkte, doch Kil'jaeden gab nicht auf und fand schnell eine neue Marionette: Gul'dan, ein fleißiger Schüler von Ner'zhul. Kil'jaeden versprach unvorstellbare Macht, wenn der Orc ihm die Treue schwört und dieser nahm an. Damit war das Schicksal des orcischen Volkes besiegelt.
Als Rache führte Kil'jaeden seine neuen Spielzeuge gegen die Draenei - mit Erfolg. Nach einem achtjährigen Krieg hatte es die orcische Horde geschafft, über 80% der Draenei zu vernichten. Nach der Öffnung des Dunklen Portals war es im Sinne der Legion, die blutdürstigen Orcs nach Azeroth stürmen zu lassen. Doch nach zwei großen Kriegen scheiterten auch sie ...


Der Lichkönig
Kil'jaeden hatte nun eine andere Idee. Er fand Ner'zhul in der wirbelnden Netherwelt und raubte ihm als Strafe für den Widerstand gegen die Legion seinen Körper. Nun hatte der einstige Orc die Wahl: Entweder ewige Schmerzen durch die Eredar erlangen oder über eine Armee aus Untoten befehlen. Er wählte die zweite Option und der Dämon transformierte ihn zum Lichkönig. Doch statt eines neuen Körpers, wurde er nur in eisiges Kristall gesperrt und gen Northrend verfrachtet. Seine Macht ließ man ihn behalten, denn nun war es seine Aufgabe, unter der Wacht der Nathrezim, die Tore für die Brennende Legion zu öffnen. Und es gelang ihm eine untote Streitmacht aufzubauen und tatsächlich konnten mit Hilfe seiner größten Diener, Arthas und Kel'Thuzad, Archimonde und später auch Mannoroth auf die Welt geholt werden.
Ab da hatte Ner'zhul andere Pläne. Man lockte den Nachtelfen Illidan Stormrage zum Schädel des Gul'dan, welcher dem Elf mehr Macht gab, um sich den Dämonen der Brennenden Legion zu stellen und als eine der ersten Aktionen den Schreckenslord Tichondrius zu töten. Der Blick der Legion lag auf Kalimdor und den Widerstand der Nachtelfen, so dass die Macht des Lichkönigs unbemerkt wachsen konnte.


Der Pakt mit Illidan
Die LeKil'jaedengion unterlag erneut und mit dem Tod von Archimonde als auch Mannoroth hatte man zwei schwere Verluste zu verzeichnen. Hinzu kam, dass man keine Kontrolle mehr über den Lichkönig hatte und so galt es als primäres Ziel Kil'jaedens diesen zu vernichten - oder eher vernichten zu lassen. Dies erledigen sollte überraschend Illidan Stormrage. Warum er, wurde schnell klar. Die Sucht nach Magie und Macht lies Illidan den angebotenen Pakt mit Kil'jaeden schließen. Sollte der Nachtelf (der durch den Schädel des Gul'dan auch schon äußere Elemente von Dämonen besaß) erfolgreich sein, winkte ihm unvorstellbare Macht.
Und so zog er los und erweckte die schlafenden Naga, um mit deren Hilfe das Auge von Sargeras aus alten Ruinen zu bergen. Dies sollte in einem großen Ritual Northrend samt den Frostthron entzwei reißen. Durch das Einmischen von Streitkräften der Nachtelfen mit Hilfe der Blutelfen, scheiterte es jedoch am Ende und Illidan musste sich vorerst zurückziehen.
Später dank dem Misstrauen des menschlichen Großmarschalls Garithos konnten die Naga die Blutelfen als Verbündete gewinnen und gemeinsam flüchteten sie in die Scherbenwelt, angeführt von Illidan, der den Zorn Kil'jaedens fürchtete. Dort half man einem Stamm von mutierten Draenei im Kampf gegen Felorcs (oder auch Teufelsorcs) und als Dank schloss man sich Illidan an. Letztlich konnte man aber vor Kil'jaeden nicht fliehen. An seine Aufgabe erinnernd, ermahnte er den Stormrage und dieser gelobte seinen Teil der Abmachung zu erfüllen.
Zusammen mit Naga und Blutelfen zog man nach Northrend und zu allem Übel traf man am Fuße von Frostthron Arthas, der gekommen war, um den Lichkönig zu befreien. Ein Kampf war unausweichlich - und Illidan verlor. Nicht getötet, aber verletzt und gedemütigt musste er erneut abziehen...


Kil'Jaeden und der Schattenpakt
Etwa zu der Zeit von Medivhs Geburt auf Azeroth brütete Kil'jaeden der Betrüger in der Wirbelnden Nether-Welt inmitten seiner Anhänger düster vor sich hin. Der listenreiche Dämonenlord schmiedete auf Geheiß seines Meisters Sargeras Pläne für eine zweite Invasion der Brennenden Legion in Azeroth.
Diesmal würde er keine Fehler dulden. Kil'jaeden überlegte sich, dass er eine neue Streitmacht brauchte, um Azeroths Verteidigung zu schwächen, bevor die Legion wieder einen Fuß in die Welt setzen konnte. Wenn die sterblichen Völker, wie zum Beispiel die Nachtelfen und Großdrachen, gezwungen wären, dieser neuen Bedrohung zu begegnen, wären sie zu schwach, um ernsthaften Widerstand zu leisten, wenn die wahre Invasion der Legion begann.
Etwa zu dieser Zeit entdeckte Kil'jaeden die fruchtbare Welt Draenor, die friedlich inmitten des Großen dunklen Jenseits schwebte. Draenor, Heimat der schamanistischen, in Clans organisierten Orcs und der friedliebenden Draenei, war ebenso idyllisch wie groß.
Die edlen Clans der Orcs streiften durch die offenen Prärien und frönten dem Jagdsport,während die abtrünnigen Draenei in den Resten der uralten Eredarzivilisation lebten . Kil'jaeden wusste, dass Draenors Bewohner ein gewaltiges Potenzial hatten, der Brennenden Legion zu dienen, wenn man sie entsprechend erziehen konnte.

Kil'jaeden sah, dass er die Orks auch für seinen persöhnlichen Rachefeldzug nutzten konnte . Er zog Ner'zhul, den Schamanenältesten der Orcs, in seinen Bann, so wie Sargeras in früheren Zeiten Königin Azshara verblendet hatte. Der Dämon missbrauchte den listigen Schamanen als Überträger und verbreitete Kampflust und Blutrausch unter den Clans der Orcs.
Nicht lange, und aus dem spirituellen Volk waren blutrünstige Monster geworden. Kil'jaeden drängte Ner'zhul und sein Volk zum letzten Schritt: Sie sollten sich ganz auf Tod und Krieg konzentrieren. Doch der alte Schamane, der spürte, dass sein Volk auf immer und ewig Sklaven des Hasses sein würde, widersetzte sich dem Befehl des Dämons.

Durch die Weigerung Ner'zhuls frustriert, suchte Kil'jaeden nach einem anderen Orc, der sein Volk der Legion in die Hände spielen würde. Schließlich fand der gerissene Dämonenlord den willigen Anhänger, den er gesucht hatte - Ner'zhuls ambitionierten Lehrling Gul'dan. Kil'jaeden versprach Gul'dan unaussprechliche Macht als Gegenleistung für seinen unbedingten Gehorsam.
Der junge Orc wurde zu einem fleißigen Schüler der Dämonenmagie und wuchs zum mächtigsten sterblichen Hexenmeister aller Zeiten heran. Er unterrichtete andere junge Orcs in den arkanen Künsten und trachtete danach, die schamanistischen Traditionen der Orcs zu tilgen. Gul'dan zeigte seinen Brüdern eine neue Form der Magie, eine schreckliche neue Macht, die nach Verdammnis roch.
Kil'jaeden, der seine Macht über die Orcs festigen wollte, half Gul'dan dabei, den Schattenrat zu gründen, eine geheime Sekte, die die Clans manipulierte und die Anwendung von Hexenmeistermagie in ganz Draenor förderte. Mehr und mehr Orcs bedienten sich der Hexenmeistermagie, bis die blühenden Felder und klaren Bäche von Draenor schwarz wurden und abstarben. Nach und nach verwitterten die weiten Prärien, die einst über Generationen Heimat der Orcs gewesen waren; zurück blieb nur karger roter Boden. Die dämonischen Energien töteten die Welt nach und nach.

Kil'jaeden ist auch der Schöpfer des Lichkönigs und seine Agenten, die Schreckenslords überwachten ihn bis zur zweiten Niederlage der Legion. Danach wandte sich sein Werkzeug gegen ihn und er beauftragte Illidan ihn zu töten. Kil'jaeden hat einen neuen ,willigen Diener, nachdem sein Alter, der Halbdämon Illidan, welchem er die Kugel des Kil'jaeden gab, ihn enttäuschte, als er es nicht schaffte, sein altes Werkzeug, den Lichkönig, zu töten: Den Blutelfprinzen Kael'thas Sonnenwanderer. Kael'thas ist abhängig von der dämonischen Energie, auch als Teufelsenergie bekannt, geworden und hat seinem Herren das Versprechen abgegeben, ihn nach Azeroth zu bringen. Zu diesem Zweck will der wiedergeborene Prinz den Sonnenbrunnen von Quel'thalas benutzten.

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"Der Weg des geringsten Widerstands ist nur am Anfang gepflastert."
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