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 [Feinde] - Der LichKönig

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Luthien

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BeitragThema: [Feinde] - Der LichKönig   27.05.11 13:36

Der Lichkönig

"Ihr nennt mich feige? Ihr wollt Rache? Ich werde euch zeigen, was Rache ist und was Angst wirklich bedeutet."

Der Lichkönig ist/war das mächtigste Wesen auf ganz Azeroth. Ursprünglich ein Werkzeug der Brennenden Legion, hat er sich von seinen ehemaligen Herren losgesagt und führt nun seinen eigenen Krieg gegen das Leben. Er ist ein mächtiger Todesritter, ein herausragender Krieger, ein brillianter Feldherr und ist Herr der Geißel und sämtlicher Untoter der Welt. Der Lichkönig wartet und schmiedet Pläne, um Abenteurer auf den gleichen Pfad zu locken, den einst Arthas beschritten hatte. Frostgram hungert nach den Seelen der Mutigen und der Waghalsigen, und von irgendwo erschallt unter dem Helm des Lichkönigs noch immer Ner’Zhuls Stimme. „Jetzt sind wir eins.“


Geschichte
Hier kann man die Geschichte des Lichkönigs ausführlich nachlesen:

Die Geschichte der Geißel:

Ursprung
Einst zählte Ner'zhul zu den größten spirituellen Anführern der Orcs. Von Kil'jaeden getäuscht, half er bei der Verderbnis der Orcs und der Gründung der blutrünstigen Horde. Doch Ner’zhul weigerte sich am Ende, sein Volk vollkommen in die Ränge der dämonischen Brennenden Legion einzugliedern. Kil’jaeden bestrafte Ner’zhul für diesen Widerstand und stellte ihm ein letztes Ultimatum: der Legion uneingeschränkt zu dienen, oder bis in alle Ewigkeiten zu leiden. Da ihm keine andere Wahl blieb, schwor Ner’zhul Kil’jaeden zu gehorchen und wurde als mächtiger Diener der Legion wiedergeboren – als Lichkönig. Ner'zhuls Geist war durch Magie an eine alte Rüstung gekettet, die später als Rüstung der Verdammnis bekannt wurde, und an die mächtige Runenklinge Frostgram gebunden. Um sicher zu gehen, dass Ner’zhul gehorsam sein würde, versiegelte Kil’jaeden die Rüstung und die Klinge in einem besonders gearbeiteten Eisblock, der aus den entlegenen Teilen des wirbelnden Nethers stammte. Dieser gefrorene Kristall wurde letztenendes auf die reife und nichts ahnende Welt Azeroth geworfen und fand in den verlassenen Schneewüsten von Nordend sein Zuhause.


Auf Azeroth
Aus seinem Frostthron heraus beschwor Ner'zhul eine Armee von Untoten und schickte diese in den Kampf gegen die Neruber von Azjol-Nerub und ihren mächtigen Spinnenlord Anub'arak. Der Krieg der Spinne tobte viele Jahre und viele der gefallenen Neruber wurden schnell an den Willen des Lichkönigs gebunden. Auch Anub’arak selbst geriet in einen Hinterhalt, wurde getötet und erstand als Gruftlord in Ner'zhuls Rängen wieder auf. Der Lichkönig schien seinem Meister treu ergeben, doch tatsächlich verfolgte er seinen eigenen Plan. Dazu schuf er einen kleinen Riss in seinem Gefängnis, schob Frostgram hindurch und befahl seinen Dienern, die Klinge wegzuschaffen. Ner’zhul wollte das Schwert als Köder einsetzen: einen ergebenen Untertan, der ihn befreien und ihm als Körper für seinen ruhelosen Geist dienen sollte. Während Frostgram für diesen Zweck an seinen Bestimmungsort gebracht wurde, führte der Lichkönig pflichtbewusst die Pläne seines dämonischen Meisters aus.

Seit seiner Ankunft in Azeroth war der Lichkönig mit der Erschaffung einer Seuche des Untodes beschäftigt; einer Krankheit, die die Menschheit auslöschen und eine Armee schaffen sollte, die der Brennenden Legion treu diente. Um die Verbreitung der Seuche zu beschleunigen, gewann der Lichkönig mit Kel'Thuzad einen mächtigen Verbündeten.


Der Kult der Verdammten
Unter den aufmerksamen Augen des Lichkönigs gründete Kel'Thuzad den Kult der Verdammten. Dieser verbreitete die Seuche in den Dörfern Lordaerons und erschuf so eine Masse von willenlosen Untoten. Kel'Thuzad nannte seine wachsende Armee "Die Geißel", denn im Namen des Lichkönigs würde sie einst die Geißel der Menschheit sein und sie vom Angesicht der Welt vertreiben. Der Erzmagier Antonidas vermutete, dass die untote Seuche magischen Ursprungs war, und schickte Jaina Prachtmeer in die Nordlande, damit sie der Sache auf den Grund ginge. Sie wurde von Prinz Arthas Menethil begleitet, dem einzigen Sohn König Terenas’. Die beiden machten Kel'Thuzad ausfindig und töteten ihn, doch während die Schlacht gegen die Untoten weiter wütete, schwanden der Glaube und die Geduld des Prinzen dahin. Auch die Tore von Stratholme erreichten sie zu spät, um die Verteilung des verseuchten Getreides aufzuhalten. Als Uther sich weigerte, das Dorf zu reinigen und die Zivilisten zu töten, bevor sie zu Dienern der Geißel werden konnten, löste Arthas den Orden der Silbernen Hand auf. Trotz des Verlusts seiner Streitkräfte führte Arthas seinen Plan durch, schlachtete die unschuldigen Dorfbewohner ab und legte sämtliche Gebäude in Schutt und Asche. An diesem Tag zerbrach etwas in Arthas. Als er Stratholme verließ, blieb dort ein Großteil seiner Menschlichkeit zurück. Der Prinz verpflichtete sich daraufhin, die Geißel um jeden Preis aufzuhalten.

Ein Erbe …
Bald fand Arthas heraus, dass der Ursprung der Seuche in Nordend liegen müsse; also machte er sich nach Nordend auf. Dort angekommen, traf er auf Muradin Bronzebart, der auf der Suche nach einer Klinge war, die angeblich legendäre Kräfte besitzen sollte: Frostgram. Arthas beschloss, die Klinge zu suchen und sie im Kampf gegen die Geißel zu führen. Auf Uthers Drängen hin rief König Terenas jedoch schon bald Arthas und seine Truppen zurück. Bevor die Expedition jedoch die Segel in Richtung Heimat setzen konnten, heuerte Arthas heimlich einheimische Söldner an, die die Schiffe in Brand steckten. Als Arthas seine Truppen zu den Schiffen führte, heuchelte Arthas Bestürzung und befahl seinen schwer enttäuschten Soldaten, die Söldner zu jagen und zur Strecke zu bringen. Arthas durchkämmte die verlassenen Weiten nach dem Schwert und fand es schließlich. Mit Frostgram in seinen Händen und der wachsenden Dunkelheit in seinem Herzen wanderte Arthas in die frostigen Weiten um dem Ruf seines neuen Meisters zu folgen...

In der Heimat
Ganz Lordaeron versank im Jubel, als Prinz Arthas aus Nordend zurückkehrte, doch ihre Begeisterung sollte nur von kurzer Dauer sein. Nicht lange nachdem Arthas vor König Terenas niedergekniet war, stieß der ehemalige Paladin die Runenklinge durch das Herz seines Vaters, brachte Uther Lichtbringer um und forderte die Überreste Kel’Thuzads. Als Arthas sein Werk beendet hatte, war von der Hauptstadt Lordaerons nur noch eine stille Wüste des Todes und der Verzweiflung übrig. Arthas führte seine stetig wachsende Armee in die Wälder von Quel'Thalas, schlachtete alle Elfen ab, die ihm in den Weg kamen und durchbrach die Tore von Silbermond. Er nahm den legendären Sonnenbrunnen in Beschlag und benutzte seine Macht, um Kel'Thuzad als Lich wieder auferstehen zu lassen und das Land der Hochelfen vollkommen zu zerstören. Kel'Thuzad hingegen öffnete ein Tor, um Archimonde in die Welt zu führen. Bei seiner Ankunft erklärte Archimonde den Lichkönig fortan für nutzlos. Während Archimonde die Ziele der Legion verfolgte, reiste Arthas nach Kalimdor. Dort traf er Illidan Sturmgrimm, dessen Interessen sich mit denen des Lichkönigs deckten.


Nach dem dritten Krieg
Der Dritte Krieg endete mit Archimondes Ableben und die Streitkräfte der Legion wurden zerstreut. Arthas kehrte nach Lordaeron zurück, wo er jedoch von schmerzhaften Vision geplagt wurde, die ein Zeichen der schwindenden Macht des Lichkönigs waren. Der Todesritter reiste zurück nach Nordend und fand sich einer Armee von Elfen gegenüber: Überlebende der Invasion der Geißel in Quel'Thalas. Die Elfen hatten sich mit Illidan Sturmgrimm verbündet, um den Frostthron zu stürmen. Anub'arak führte Arthas daraufhin durch mehrere uralte Tunnel, die die beiden schnell zum Lichkönig führten. Nun wollte er das letzte Hindernis, das ihm noch im Weg stand, ausräumen: Illidan Sturmgrimm. Frostgram und die von Illidan geführten Zwillingsgleven von Azzinoth trafen klirrend aufeinander. Zuletzt blieb der Dämon blutüberströmt im Schnee zurück. Arthas zog weiter und ignorierte die Stimmen der Vergangenheit, die in seinem Kopf hallten und ihn vor dem warnten, was er zu tun gedachte. Einige sagen, dass Arthas seine Handlungen noch selbst beeinflussen konnte, als er die Stufen zum Frostthron hinauf schritt; andere behaupten, dass er, seit er Frostgram zum ersten Mal berührt hatte, nur mehr eine Marionette des Lichkönigs war. Was auch immer der Fall gewesen sein mag, am Ende herrschte nur eine Stimme im Geist des Todesritters, als er sich der im Eis eingeschlossenen Runenrüstung näherte. „Gib die Klinge zurück“, befahl der Lichkönig. „Schließe den Kreis. Befreie mich aus diesem Gefängnis!” Mit einem Brüllen schwang Arthas Frostgram und zerschmetterte den Frostthron. Dann setzte er Ner’Zhuls Helm auf und besiegelte damit seine Vereinigung mit dem Lichkönig.


Identität

Der vorherige Lichkönig war der alte Orc Ner'zhul, seines Körpers beraubt und an materielle Dinge gebunden. Obschon verbittert und leicht wahnsinnig, war er immer noch der Schamane, der einst Kil'jaeden getäuscht hatte, um sein Volk doch noch aus der Misere zu holen, die er verursacht hatte. Auch Arthas hatte sich nach seiner Wandlung zum Todesritter, abgesehen von einem gewissen Zynismus und schwarzem Humor sowie der Unfähigkeit, Mitleid oder Reue zu empfinden, ebenfalls nicht sehr verändert. Als die beiden eins wurden, starben ihre alten Persönlichkeiten und wurden ersetzt durch einen vereinten Geist, der eiskalt, grausam und taktisch genial jenseits aller Maße der Sterblichen war, ein perfekter Feldherr und furchterregender Gegner, beseelt vom Wunsch, alles Leben zu tilgen. Allein Arthas' Körper, durch den dieser Geist spricht und handelt, sowie Ner'zhuls Helm, als Zeichen seiner Herrschaft, gemahnen an die Ursprünge dieser neuen Kreatur.

Der Lichkönig als Gott
Als Kel'Thuzad den Kult der Verdammten gründete, begann die Verehrung des Lichkönigs. Ob der Lichkönig durch seinen enormen Zuwachs an Macht nun tatsächlich zu einem Gott geworden ist, steht noch zur Debatte. Jedoch spricht viel dafür:

1. Der Lichkönig altert nicht, kann auch nicht sterben, da sein Geist an seine Rüstung gebunden ist.

2. Der Lichkönig kann durch seine Krone jeden beliebigen Punkt auf Azeroth sehen. Bei dem anvisierten Punkt kann er auch dann persöhnlich erscheinen oder seinen Geist (Hologramm) erscheinen lassen und dorthin sprechen.

3. Der Lichkönig wird von seinen Akolyten und Totenbeschwörern als Gott verehrt.

Daraus kann man schließen, dass der Lichkönig als Gott gilt. Auch wird spekuliert, ob die Tuskarr ihn als Verkörperung eines ihrer Geister (Karkut) sehen.


Geschehnisse mit WotLK

Im Zuge des Endcontents des Addons und der damit verbundenen Lore, ist mittlerweile bekannt das die Völer der Allianz und Horde eine Offensive in Eiskrone gegen den Lichkönig und seine Geißel startet. Allen vorran der Argentumkreuzzug und die Ritter der Schwarzen Klinge.


Das Äscherne Verdikt
In seinem unermüdlichen Streben, die Streitkräfte der Lebenden gegen die Geißel auszurüsten, hat Hochlord Darion Mograine eine Organisation mit Namen "Das Äscherne Verdikt" gegründet, eine Verbindung der talentiertesten Handwerker des Argentumkreuzzugs und der Ritter der Schwarzen Klinge. Obwohl die unvergleichlichen Paladine des Kreuzzugs die Macht des Lichts ins Feld führen und ihr Anführer Fordring den Aschenbringer trägt, haben einige der dunklen Krieger Mograines begonnen, den Glauben an einen Sieg zu verlieren. Die Todesritter ihrerseits bestehen darauf, dass der Aschenbringer und die Fähigkeiten des Argentumkreuzzugs, obschon sehr potent, doch nicht ausreichen werden, um Frostgram zu bezwingen. Sie schwören, dass Darion Mograine insgeheim schon lange von einer anderen legendären Klinge gewusst habe, einer Klinge, die der Schlüssel zur Vernichtung des Lichkönigs und zur Reinigung von Nordend sein könnte… Schattengram ... nur existiert sie noch nicht.


Hammer des Lichts
Die Erschaffung des Äschernen Verdikts symbolisiert die Einigkeit der Truppen des Argentumkreuzzugs und der Ritter der Schwarzen Klinge, während sie sich auf diesen letzten Angriff auf den Lichkönig und seine Schergen vorbereiten. Den Bemühungen des Äschernen Verdikts verdanken sie, dass sie nun wissen, wie sie Saronit ihrem Willen gefügig machen können.

„Dies ist das letzte Gefecht. Was hier geschieht, wird unvergessen bleiben. Wie immer es ausgeht, man wird wissen, dass wir ehrenvoll kämpften, für die Freiheit und Sicherheit unserer Völker! In diesen verseuchten Hallen ist unser größter Feind die Angst. Stählt Euer Herz und Eure Seele wird heller strahlen als tausend Sonnen. Die Geißel wird fallen, sobald das Licht der Rechtschaffenheit sie umhüllt!“

– Hochlord Tirion Fordring: Eiskronenzitadelle


In ganz Nordend wurden schon viele Schlachten gegen die schreckliche Geißel geschlagen. Zahllose Streiter mussten ihr Leben lassen, seitdem die Allianz und die Horde zum ersten Mal die gefrorenen Weiten erreichten, doch die Helden Azeroths marschieren weiter voran. Jetzt ist die Eiskronenzitadelle, der Grundpfeiler der Macht der Geißel und Sitz des Lichkönigs, ihr letztes Ziel. Tirion Fordring und der Argentumkreuzzug sind ein Bündnis mit Darion Mograine und den Rittern der Schwarzen Klinge eingegangen, um das Äscherne Verdikt zu formen. Die stärksten Kämpfer dieses Bundes werden zusammen mit den Helden von Allianz und Horde den Sturm auf die Zitadelle anführen. Letztendlich wird Arthas mit Hilfe von Tirion Fordring und dem Ashbringer besiegt und stirbt.

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"Der Weg des geringsten Widerstands ist nur am Anfang gepflastert."
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